Kurz und klein

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Medien | aus FALTER 28/10 vom 14.07.2010

Aus für Holender Nach nur vier Folgen stellt der Privatsender ATV sein neues Format „Termin bei Holender“, bei dem der ehemalige Staatsoperndirektor Ioan Holender Prominente interviewt, wieder ein. Der Sender hatte auf staatliche Medienförderung gehofft, diese aber nicht bekommen. Und nur mit Werbemitteln sei die Sendung nicht zu finanzieren.

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Zeitungen mussten in den USA seit 2008 zusperren. Laut einem Bericht der World Association of Newspapers gingen dadurch 35.000 Jobs verloren. Dass besonders amerikanische Zeitungen ums Überleben kämpfen, ist schon länger bekannt – nun veröffentlichte das Branchenblog SFN diese drastischen Zahlen.

Neues Portal für Kritisches weltnetz.tv nennt sich das Onlineportal für kritischen Journalismus, auf dem Nachrichten aus Quellen wie der arabischen Al Jazeera, dem unabhängigen amerikanischen Politikmagazin „Democracy Now!“ oder dem lateinamerikanischen Sender Telesur für ein deutschsprachiges Publikum redaktionell aufgearbeitet werden. Unterstützt wird das Projekt unter anderem vom Liedermacher Konstantin Wecker und der SPD-Politikerin Andrea Ypsilanti.

Reform der Presseförderung Die Regierung will ab Herbst einen Reformprozess der Presseförderung starten. Wie die Tageszeitung Standard berichtet, sprach Kanzler Werner Faymann (SPÖ) bei einem Treffen mit Vertretern des Zeitungsverbands von einem möglichen „Pyramiden-Modell“. Demnach könnten Mittel für Regierungswerbung und bestehende Presseförderungen künftig addiert und nach Kriterien wie Reichweite und Qualität neu verteilt werden.


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