Willkommen im Woodstock des Wienerlieds

Feuilleton | aus FALTER 28/10 vom 14.07.2010

Waldviertler Nächte sind lang: Rund um den Herrensee in Litschau fand zum vierten Mal das Schrammel.Klang.Festival statt

Reportage: Wolfgang Kralicek

Meine Herrschaften, Sie brauchen keine Angst haben: Wir geh’n no ned ham!“ Als der Wienerlied-Crooner Kurt Girk das sagt, ist es circa halb zwei in der Früh. Um die Weinbar des Schrammel.Klang.Festival in Litschau haben sich ein paar Dutzend ausdauernde Gäste versammelt. Kurt Girk, den sie den „Frank Sinatra von Ottakring“ nennen, und der Grüne Veltliner halten sie wach.

Es ist die Nacht von Freitag auf Samstag, und der letzte offizielle Programmpunkt des ersten Festivaltags ist jetzt auch schon eine Zeitlang vorbei: Um Mitternacht hatte der Schauspieler Karl Markovics, begleitet von den Musikern Krzysztof Dobrek und Aliosha Biz, auf der sogenannten Zetschenwiese eine aus Schubert-Liedern und verschiedenen literarischen Texten zusammengestellte „Hommage an die Kälte“ aufgeführt. Der Glühwein, der dazu ausgeschenkt wurde, wäre


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