Fußball

Die WM-Charts 2010: Südafrika im Superlativ

Glosse

Stadtleben | aus FALTER 28/10 vom 14.07.2010

Wolfgang Kralicek über das Treiben auf und neben dem Spielfeld

Größte Überraschung: Uruguay (ein Zwergstaat schließt an seine glorreiche Vergangenheit an). Größte Enttäuschung: England (eine Weltmacht setzt ihre glanzlose WM-Geschichte fort). Fragwürdigstes Accessoire: der Haarreifen (gesehen bei Sergio Ramos und Diego Forlán). Bester Spieler: Diego Forlán (trotz des Haarreifens). Beste Trainer: Vicente Del Bosque (alte Schule), Joachim Löw (neue Mittelschule) und Diego Maradona (nie mehr Schule!). Beste Tragödie: Viertelfinale Ghana–Uruguay. Beste Komödie: die dekadente Untergangsfarce der Franzosen. Beste Site-Specific-Performance: die als Nordkorea-Fans verkleideten Chinesen auf den Tribünen. Bester Katholik: Italiens Trainer Marcello Lippi (nahm nach dem Ausscheiden seines Teams alle Schuld auf sich). Gehyptestes Weichtier: Krake Paul (mediengeiler Rechthaber ohne Rückgrat).


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