Wien, wo es isst

Sommergrätzel IV: Wienerberg, der karge Ziegelgrund

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 28/10 vom 14.07.2010

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Erstaunlich schön ist es hier. Bootfahren und Fischen sind im großen Teich der bis in die 60er-Jahre genützten Lehmgruben verboten, Joggen darf man aber auf dem Gelände, und das machen hier eh die meisten. Material fürs eventuelle Picknick sollte man allerdings mit sich führen, denn die kulinarische Infrastruktur am und rund um das Wienerberg-Areal ist erbärmlich. Das Genusspotenzial der früheren Ziegelbrennereien wurde im Rahmen des Ende der 70er-Jahre durchgeführten Ideenwettbewerbs nicht erkannt.

Der postmoderne Greißler

Wir beginnen die Runde im Süden, am bemerkenswert trostlos postmodern gestalteten Tesarekplatz (Gründer der Roten Falken) in der Otto-Probst-Siedlung, wo Herr Ceylan mit seiner Familie eine kleine, sympathische Greißlerei betreibt, in der man zwar kein Schweinefleisch bekommt, aber sonst so ziemlich alles und außerdem auch von den Wassermelonen zu kosten kriegt.

Über Stichwege durch die Gstätten oder über die Otto-Probst-Straße


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige