Kärntner Brillenschafe auf dem Hügel der Lust

Steiermark | aus FALTER 28/10 vom 14.07.2010

Im Bezirk Waltendorf findet man, ein wenig versteckt, das Schloss Lustbühel. Die Gegend ist ein Refugium des Müßiggangs

Ausflug: Tiz Schaffer

Gleich in der Nähe der Endstation der Buslinie 60, wo man den Lärm der Stadt längst schon zurückgelassen hat, ist das Schloss Lustbühel zu finden. Ein wenig abseits der Waltendorfer Hauptstraße, auf einer sanften Erhebung, dominiert das frühbarocke Bauwerk seine Umgebung. Stolz überragt es die Mostschänke, den kleinen Bauernladen und den Streichelzoo, die ihm zu Füßen liegen. Lässt man von dort den Blick schweifen über den teils mit hohen Gräsern bewachsenen Hang, wo Kärntner Brillenschafe oder afrikanische Zwergziegen auf die Berührung sanfter Hände warten, Obstbäume, Feldgehölze und ein kleines Wäldchen das Auge erfreuen und sich ein Spazierweg dahinschlängelt, tun sich plötzlich die weißen Kuppeln des Observatoriums Lustbühel auf.

Als trunksüchtige Adelige vergangener Jahrhunderte im Schloss ihre Gelage feierten, konnte


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