Straßenstrich: die sieben Maßnahmen der Stadt Wien

Politik | aus FALTER 29/10 vom 21.07.2010

Mit sieben Maßnahmen will Frauenstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) die Situation am Straßenstrich entschärfen. Ein Verbot der Straßenprostitution kommt für sie nicht infrage: „Erfahrungen anderer Länder zeigen, dass Verbote nur zu einem Erstarken der illegalen Prostitution führen.“ Das sind die Maßnahmen:

eine bessere Hilfe für Anrainer. Dazu zählen Sprechstunden und eine Beschwerdehotline (Tel. 0676/88 666 222), sie steht wochentags von 10 bis 17 Uhr bereit

zwei Erlaubniszonen, in denen die Prostituierten dezidiert erwünscht sind: auf der Linken Wienzeile zwischen Anschützgasse und Jheringgasse sowie auf der Linzer Straße, hinter dem Technischen Museum

eine Novelle des Wiener Prostitutionsgesetzes

mehr Polizeikontrollen

eine Vergleichsstudie, die die Gesetze in Österreich, den Niederlanden und Schweden analysiert

bessere Aufklärung über Frauenhandel, um die Frauen intensiver über ihre Rechte zu informieren

mehr Sozialarbeit


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