Die Ölpest von nebenan

Politik | aus FALTER 29/10 vom 21.07.2010

Wie der austroamerikanische Historiker Günter Bischof die Erdölkatastrophe im Golf von Mexiko erlebt

Interview: Matthias G. Bernold

Seit mehr als 20 Jahren Jahren verlässt Günter Bischof im Sommer Louisiana, um sich nach Innsbruck zu begeben. Der gebürtige Vorarlberger, der seit fast 30 Jahren in den USA lebt und seit 1989 an der Universität von New Orleans (UNO) amerikanische Zeitgeschichte unterrichtet, leitet in Tirols Landeshauptstadt die UNO International Summer School, ein Kooperationsprojekt zwischen UNO und Universität Innsbruck, an dem 300 österreichische und amerikanische Studenten teilnehmen. Heuer standen die Sommerkurse auch im Zeichen der Ölpest vor Nordamerikas Südküste.

Falter: Am Wochenende hat es noch geheißen, dass Bohrloch sei endlich gestopft, jetzt tritt offenbar weiterhin Öl aus: Wie geht es Ihnen damit?

Günter Bischof: Es war klar, dass die Sache nicht so schnell erledigt ist. BP hat in der Vergangenheit schon so viele vergebliche Versuche unternommen.


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