„Ein besseres Orchester werde ich nicht finden“

Feuilleton | aus FALTER 29/10 vom 21.07.2010

Nachdem er es 33 Jahre lang geleitet hat, löst Mathias Rüegg das Vienna Art Orchestra auf. Dem Falter erklärt er, warum

Interview: Klaus Nüchtern

Für Außenstehende kam es überraschend, als Matthias Rüegg, Gründer und Leiter des Vienna Art Orchestra (VAO), am 10. Juli die Auflösung seines Ensembles bekanntgab. Das Konzert vom Vorabend im Stift Viktring (Kärnten) sei das letzte des VAO gewesen, ließ er in einem mit „Game over“ überschriebenen Statement auf der Homepage ( www.vao.at) wissen. Es war freilich nur der finale Schritt eines längeren, sich über zweieinhalb Jahre hinziehenden Prozesses, der zu dieser endgültigen Entscheidung führte, die Rüegg auch schon vor drei Monaten hatte fällen müssen.

Seit den anarchischen Tagen der Gründung, als 1977 aus dem Bedürfnis des Exil-Schweizers Rüegg, nicht immer allein auf der Bühne und am Klavier sitzen zu müssen, ein Duo, ein Trio und schließlich eben das VAO entstand, ist nicht nur einiges Wasser die Donau runtergeflossen,


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