„Das ist meine verdammte Aufgabe als Punk“

Feuilleton | aus FALTER 29/10 vom 21.07.2010

Zwei CDs, ein Roman und viele Pläne: Der Musikarbeiter Rainer Krispel hat gerade einen Lauf

Porträt: Gerhard Stöger

Allzu viel haben die beiden Bands nicht gemein. Hier das Wiener Quartett The Red River Two, das leidenschaftlich der amerikanischen Folklore zwischen Country und Herzblutrock frönt; dort die Schmankerl der Schöpfung, ein Zusammenschluss der Linzer Punkband Seven Sioux und des Stimmgewitter Augustin, des Chors der Wiener Straßenzeitung.

Und doch gibt es zwei Gemeinsamkeiten: Beide Bands haben soeben neue CDs veröffentlicht, und beiden steht Rainer Krispel als Sänger und Texter vor. „Ich glaube, dass sich die zwei Geschichten extrem befruchten und zu einem gewissen Grad auch bedingen“, sagt der 42-Jährige und erzählt, wie The Red River Two vor acht Jahren in der Küche des Liedermachers und Autors Ernst Molden als Hausmusik unter Freunden entstand: Molden zupfte die Gitarre, Krispel sang dazu Texte von gemeinsamen Helden wie Bob Dylan und Johnny Cash.

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