Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 29/10 vom 21.07.2010

... dass ein Big Mac einem durchschnittlichen Wiener 17 Minuten Arbeitszeit kostet. Das hat die MA 5 (Referat Statistik und Analyse) ausgerechnet, die in ihrer neuen Broschüre Basisinformationen aus den Bereichen Lebensraum, Menschen, Wirtschaft, Politik und öffentliche Verwaltung präsentiert. Wien liegt bei der Big-Mac-Rechnung übrigens auf Platz sechs. In London gibt es den Hamburger schon nach 13 Minuten Arbeit.

… dass Wien nicht Krakau ist – zumindest wenn es um klimatisierte Öffis geht. Erst 2030 werden alle Verkehrsmittel eine Klimaanlage haben, heißt es bei den Wiener Linien. Wolfgang Gerstl, Verkehrssprecher der Wiener ÖVP, will bei solchen Aussichten keinen kühlen Kopf behalten: „Ich verstehe es nicht, was bei den Wiener Linien so lange braucht, wenn es sogar Krakau schafft, die Straßenbahnen mit Klimaanlagen nachzurüsten.“

… dass ungewöhnliche Gerüche nicht immer Gefahr bedeuten. Eine Wienerin hat die Warnung der Wiener Rettung vor kaputten Thermen, bei denen aufgrund der hohen Temperaturen die Abgase nicht entweichen können, ernst genommen: Als die Frau in ihrem Wohnhaus in Neubau Merkwürdiges roch, verständigte sie die Polizei. Schuld an dem Geruch war aber kein Gas, sondern Gras – rund ein Kilo Cannabis. Ein 29-Jähriger hatte es zum eigenen Gebrauch in seiner Wohnung angebaut.

… dass Wien Kanal einen neuen Chef hat: Andreas Ilmer ist nun für Wiens Abwassermanagement verantwortlich. Der 47-Jährige hatte das Unternehmen bereits in den letzten Monaten interimistisch geführt, nachdem sein Vorgänger Peter Ruso ins Management der Wiener Stadtwerke gewechselt war.


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