Was fährt denn da?

Mit dem Boot von der City in die Lobau

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 29/10 vom 21.07.2010

Testfahrt: Heike Hausensteiner

Kurz nach neun Uhr legt am Donaukanal bei der Salztorbrücke, 200 Meter flussaufwärts, die „Skorpion“ ab. So heißt das kleine Schiff von Hans Litschauer. „Guten Morgen, ich bin Ihr Schiffsführer. Wir fahren heute in die Lobau.“

Die Skorpion von Hans Litschauer ist Wiens erstes „Nationalparkboot“, so der blaue Schriftzug, der prominent am weißen Schiff prangt. Skorpione siedeln entlang des Donaukanals zwar keine, aber einen Schiffsnamen ändert man der Legende nach nicht, erklärt der Schiffsführer. Vor mehr als 20 Jahren hat er das Boot erstanden. Seit 1999 fährt er von Mai bis Oktober tagtäglich Wiener, Touristen, Schüler oder Betriebsausflügler in die Lobau. Zunächst begleiten bunte Graffiti entlang des Donaukanals die 28 Passagiere.

Doch bald wird’s verdammt ruhig – wenn man bedenkt, dass man immer noch mitten in Wien am Wasser fährt. Richtig idyllisch ist die Stadt hier unten. Der Verkehrslärm verschwindet irgendwo zwischen dem


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