Voll geschummelt …

Stadtleben | aus FALTER 29/10 vom 21.07.2010

Dieses Carpaccio ist vegetarisch: Nathalie Pernstich schummelt nämlich gern ein bisschen

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner

Schummeln, ein Begriff und Verfahren, mit dem man spätestens in der Schulzeit in Berührung kommt und das so manchem zu Bestnoten verholfen hat. Je nach Begabung. Die Kunst des Schummelns liegt nämlich in der Unauffälligkeit. Es gilt: nicht dabei erwischt zu werden und mit geringstem Aufwand große Wirkung zu erzielen. Die Methoden sind ebenso mannigfaltig wie die Auslegung des Begriffs.

Auch beim Kochen wird gerne geschummelt und die Schummelküche ist ein weites Feld. Suggerieren gewisse Gerichte wie „falscher Hase“ oder „falsche Forelle“ bereits einen Betrug am Esser, gehen gewiefte Schummelköche subtiler vor. Oftmals wird darunter der vertuschte Einsatz von Fertigprodukten verstanden, die, ein wenig aufgepimpt, durchaus etwas hermachen können – kein besonders feiner Trick.

Dass es auch anders geht, beweist Nathalie Pernstich in ihrem sehr empfehlenswerten

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