Schweinsbraten, Todessprung und Cholerakapelle

Steiermark | aus FALTER 29/10 vom 21.07.2010

Der Aufstieg zur Ruine Gösting wird fürstlich entlohnt. Mit Schweinsbraten, Brunnenwasser und einmaligem Blick über die Stadt

Ausflug: Tiz Schaffer

Aller Anstieg ist schwer. Selbiges sei zu sagen vom nicht unbeschwerlichen Marsch auf die Ruine Gösting. Vorweggenommen sei: Der tapfere Wandersmann wird dafür belohnt. Gleich bei der Haltestelle der Endstation der Buslinie 40 führt der steile Ruinenweg zu dem im 11. Jahrhundert errichteten Bauwerk. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde ihm gar übel mitgespielt, es war ein Blitz, der die Pulvervorräte der Stadt himmelwärts trieb. Entnimmt man dann der Chronik, dass 1790 der letzte Bewohner die Burg verließ, so stimmt das nicht ganz. Steht heute doch Angelika Michalatsch den lieben, langen Tag in ihrer Burgtaverne. Ihr Gastgarten wird nicht nur von Ranken des Weins umspielt, auch tut sich ein gar formidabler Blick auf die Stadt auf. Zwanzig Jahre schon wirtschaftet die arme Frau ohne Wasser und Strom, ihr Schweinsbraten, zubereitet auf


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