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Steiermark | Maria Motter | aus FALTER 29/10 vom 21.07.2010

Schnell noch nach Frankreich

Bonjour! Im kleinen Frankreich, gleich ums Eck vom Kaiser-Josef-Markt in der Schlögelgasse, ist die Begrüßung gelebte Corporate Identity. Die Liebe hat Gregoire Mathière in die Stadt verschlagen, mit La Petite France betreibt er einen Feinkostladen mit Lebensmitteln und kleinen Geschenksideen aus seiner ersten Heimat. Zwischen Lavendelseifen und Nostalgie-Blechdosen mit Butterkeksen unterliegt man gerne der Illusion: Noch am selben Abend könnte man speisen wie Gott in Frankreich! Dabei ist kaum zu übersehen, dass Gott in Frankreich offensichtlich die Tierchen zu Wasser und zu Lande liebte und besonders jene, die in beiden Elementen zu Hause sind. Froschschenkel kaufen Österreicher nur als Scherzgeschenk, weiß Mathières Lebensgefährtin Helene Schmidbauer, und nein, die Herstellungsmethode von Foie Gras hat sich noch nicht verändert. Das Wort „Stopfleber“ bringt das tierische Grauen auf den Punkt. Bei den Pasteten wagt La Petite France allerdings


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