Kunst Kritik

Gut gelaunte Abstraktionen

Lexikon | aus FALTER 29/10 vom 21.07.2010

Die Zügel locker lassen: Das leistet sich die Malerin Martina Steckholzer mit ihren neuesten Arbeiten. Hat die 1974 geborene Künstlerin in der Vergangenheit ihre abstrakt anmutenden Gemälde meist in einem gegenständlichen Außen verankert, etwa Architektur oder Medien, lässt sie nun „reiner“ Malerei freien Lauf. Da versetzt sie mal bunte Kreise in Bewegung, wie sie Damien Hirst in seinen „dot paintings“ festhielt, mal lassen sich überschneidende Farbflächen an die Abstraktionen der Malerin Mary Heilmann denken, aber auch gestische Malerei, Drippings oder Farbnebel hat Steckholzer drauf. Die gute Laune ob so viel Freiheit und Verzicht auf Handschrift wird beim Betrachten förmlich spürbar. NS

Galerie Meyer Kainer, bis 31.7.


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