Neu im Kino

Mit schicken Schnauzern auf Bruch: „Schwerkraft“

Lexikon | aus FALTER 29/10 vom 21.07.2010

Fünf, vier, drei, zwei, eins, auf Wiedersehen! Sagt ein Kunde zu seinem Kreditberater von der Bank und jagt sich eine Kugel in den Kopf. Feinermann heißt der Schnösel, der den Geschäftsmann in den Tod getrieben hat und dem nun langsam dämmert, dass es mit seinem Leben so nicht weitergeht. Zusammen mit seinem alten Kumpel Vince raubt er die Villen seiner betuchten Klientel aus. „Schwerkraft“, das Regiedebüt von Maximilian Erlenwein, fühlt sich an wie ein inoffizielles Remake von „Die fetten Jahre sind vorbei“, nur dass sich der Protagonist hier nicht in der Pubertät, sondern in der Midlifecrisis befindet: Das ist anfangs komisch, später brutal, am Ende wurscht – und von Fabian Hinrichs und Jürgen Vogel durchweg hinreißend gespielt. MO

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