Kunst Kritik

Relikte für eine neue Raumerfahrung

Steiermark | aus FALTER 29/10 vom 21.07.2010

Es scheint, als wäre der Grazer Kunstverein ganz angekommen in seinen neuen Räumlichkeiten. Jedenfalls liest man aus deren Bespielung durch Lone Haugaard Madsen und Benjamin Hirte zum einen Spaß, sie zu thematisieren, und auch genug Einfühlungsvermögen, das dort Vorgefundene an Materialien und Raumanmutung künstlerisch weiterzudenken. Für Madsens Arbeitsweise ist es überhaupt typisch, in ihre Arte-povera-mäßigen Installationen Überreste vergangener Ausstellungen miteinzubauen. Auch Hirte arbeitet mit Relikten, verfremdet diese anschließend allerdings in Bezug auf Designklassiker oder in Richtung Minimal Art. Und eine Stille herrscht im Kunstverein, sogar eine recht kühle! UT

Grazer Kunstverein, bis 13.8.


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