Der Sommer im Schatten der Museen

Vera Bandion | Lexikon | aus FALTER 30/10 vom 28.07.2010

Lokalaugenschein im urbansten Hotspot der Stadt: dem Museumsquartier

Das sieht man selten: Der große Haupthof des Museumsquartiers im Zentrum Wiens liegt beinahe verlassen da. Wo sonst kaum ein Sitzplatz zu ergattern ist, fliehen die wenigen Besucher zu den raren Schattenplätzen unter den Bäumen. Die Schanigärten sind leer, die auffälligen Sitz- und Liegebänke frei.

Doch der Eindruck täuscht: So ausgestorben bleibt es nur bis gegen Mittag. Dann kehrt wieder Leben ein und der Platz beginnt sich zu füllen. Aus den zahlreichen Cafés und Restaurants ist das gewohnte Geschirrgeklapper zu hören und der große Hof ist bald von Stimmengewirr erfüllt.

Das Museumsquartier ist seit der Eröffnung 2001 Treffpunkt für eine bunte Mischung von Menschen. Das Areal am unteren Ende der Mariahilfer Straße zieht Junge und Alte, Familien mit Kindern und Paare mit Hunden, Touristen, Kunstinteressierte und Nachtschwärmer gleichermaßen an: Freunde treffen, Bücher lesen, flanieren, Leute beobachten,

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige