„Aufklärung verhindert“: schwere Vorwürfe gegen den Baukonzern Porr

Politik | aus FALTER 30/10 vom 28.07.2010

Nicht nur die Buwog-Provisionen beschäftigen die Justiz. Ein zweiter Komplex im Verfahren gegen die Grasser-Freunde Walter Meischberger, Peter Hochegger und Ernst Karl Plech betrifft die Zahlungen der Baufirma Porr an Hocheggers Briefkastenfirma Astropolis. Porr-Chef Horst Pöchhacker, aber auch sein Nachfolger, der künftige Siemens-Österreich-Chef Wolfgang Hesoun, haben Erklärungsbedarf.

Mehrere Geschäfte werden untersucht: Einerseits geht es um eine Zahlung von 200.000 Euro an Hocheggers Briefkastenfirma Astropolis für „Beratungsleistung Ungarische Autobahnen“ (90 Prozent davon flossen an Meischberger). Die Ermittler gehen Hinweisen nach, dass dahinter Schmiergeld steckt, um den Abschluss eines Mietvertrags mit dem Finanzministerium im von der Porr erbauten Linzer Terminal-Tower zu beschleunigen.

Meischberger und Hochegger verstrickten sich betreffend diese Zahlung in Widersprüche. Meischberger telefonierte in dieser Sache aufgeregt mit Plech. Ein Porr-Sprecher beteuerte, mit


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