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Medien | aus FALTER 30/10 vom 28.07.2010

Wikileaks landet Scoop Mit der Veröffentlichung von 91.731 geheimen Dokumenten aus dem Afghanistankrieg landete die Enthüllungshomepage Wikileaks den größten Scoop seit Gründung der Plattform im Jahr 2006. Die Dokumente, die vor ihrer Veröffentlichung am Sonntag auch dem Spiegel, der New York Times und dem Guardian zugespielt worden waren, offenbaren das Wiedererstarken der Taliban, und sie enthalten Details über Zwischenfälle mit zivilen Opfern. Während das Weiße Haus die Veröffentlichung scharf kritisierte, verteidigte Wikileaks Gründer Julian Assange die Enthüllung: „Guter Journalismus ist von Natur aus kontrovers“, erklärte der Australier gegenüber dem Guardian, die jetzt entstandene Debatte sei zu begrüßen.

ORF-Postenkarussell dreht sich Vergangene Woche gab der ORF offiziell die Bestellung von Bettina Roither zur Ö1-Chefin und von Gerhard Klein zum Leiter der TV-Wissenschaftsabteilung bekannt. Roither, die die Nachfolge von Alfred Treiber antritt, war bisher als Radio-Chefredakteurin tätig.

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Dollar kostet der Laptop-Computer, den die indische Regierung vergangene Woche in Neu Deli präsentierte: Der billigste Computer der Welt, ausgestattet mit Touchscreen-Display und Linux-Betriebssystem, soll ab 2011 im Unterricht eingesetzt werden.

Neue Sendezeiten für Heinzl Nach nur einem halben Jahr nimmt der ORF Dominic Heinzls Backstage aus dem Programm und verkürzt die Sendung Chili auf zehn Minuten. Damit zieht der ORF die Konsequenzen aus den schwächelnden Zuschauerzahlen. Zuletzt schauten Chili 65.000 Menschen, bei Backstage blieben nur mehr 43.000 dabei.


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