Haustier, Wolke, Fett

Medien | aus FALTER 30/10 vom 28.07.2010

Als alle Nerds auf Urlaub waren und ich mit dem Meerschwein einen Tag lang das neue iPad streicheln durfte

Erfahrungsbericht: Armin Thurnher

Fett, das ist mein erstes Wort. Wenn es wahr ist, dass Apple bis Jahresende neun Millionen Stück von seinem iPad verkauft, dann bedeutet das nicht nur, dass Apple dann fünf Milliarden Dollar Umsatz mehr gemacht hat. Schon auch, aber ich denke zuerst an Fett. Das Wesen des iPad besteht darin, dass man es betappt. iTapp wäre keine schlechte deutsche Übersetzung. Man sieht auf der Oberfläche dieses Dings, das Narzissten wie mich schon dadurch fasziniert, dass es einem Spiegel gleicht, nicht nur – ehe man einschaltet – sein eigenes nobles Antlitz, man sieht vor allem seine Fingerabdrücke.

Das iPad ist also ein Träger von Körperfett, ich schätze, in einer Woche wird es einem durchschnittlichen User gelingen, ein gutes halbes Gramm auf dem edlen, reaktionsfähigen Glas zu deponieren, das wären im Jahr 25 Gramm Fett. Multipliziert man das mit der


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