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Medien | aus FALTER 30/10 vom 28.07.2010

Lenovo Thinkpad X201: Ein Notebook für Erwachsene

Prüfbericht: Thomas Vašek

Der US-Konzern IBM hat bekanntlich den Personal-Computer erfunden. Weniger bekannt ist, dass auch einige der besten Laptop-Modelle von dort stammen. Die werden heute allerdings von Lenovo hergestellt, einem Merger der IBM-PC-Abteilung mit dem gleichnamigen chinesischen Unternehmen.

Schon mein erster „IBM Thinkpad“, damals noch mit Schwarz-Weiß-Bildschirm, war einer der besten und kompaktesten Laptops, die ich je besessen habe. Bereits damals hatte das Modell einen Trackpoint, ein rotes Gummibällchen mitten in der Tastatur, auf das auch der neue Lenovo Thinkpad X201 setzt. Mit seinem 12-Zoll-Display und einem Gewicht von 1,6 Kilo gehört der X201 zur Kategorie der Subnotebooks – und innerhalb dieser ist er eines der professionellsten, allerdings auch teuersten, die man bekommen kann.

Ein Laptop für Leute, die tatsächlich arbeiten wollen. Dementsprechend sind die Features: ein auch im Freien gut lesbares Display, hohe Rechenleistung dank Core-i5-Doppelkernprozessor, ein Akku mit sechs Stunden Laufzeit. Schon bei meinem Uralt-Thinkpad überzeugte mich die knackige Tastatur. Beim X201 gibt es nicht nur eine LED-Beleuchtung, sondern auch eine Schutzfunktion für Tolpatsche wie mich: Verschüttete Flüssigkeiten werden über eine Art Kanalisation an den elektronischen Bauteilen vorbeigeleitet. 1500 Euro kostet das Ding – in jeder Hinsicht ein Notebook für Erwachsene und solche, die es noch werden wollen.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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