„Everytime I’m with you I’m fucked up and you are too“

Feuilleton | aus FALTER 30/10 vom 28.07.2010

Schöne Platte, seltsame Geschichte: „Dark Night of the Soul“ von Danger Mouse und Sparklehorse

Musikbericht: Gerhard Stöger

Dass musikindustrielle Strategien nicht immer ganz logisch erscheinen, ist nichts Neues. Die Geschichte hinter „Dark Night of the Soul“ aber, dem großen verlorenen Popalbum des Jahres 2009, übertrifft die alltäglichen Sonderbarkeiten rund um Veröffentlichungsterminrochaden und zurückgehaltenen Aufnahmen doch deutlich.

Eigentlich wirkt „Dark Night of the Soul“ ja wie der wahr gewordene Traum jedes Plattenfirmenmanagers. Brian Burton alias Danger Mouse, der gefragteste Popproduzent unserer Tage, hat diese 13 Songs in langwieriger Arbeit gemeinsam mit der Indie-Songwritergröße Mark Linkous alias Sparklehorse erarbeitet.

Als singende Gäste luden sie allerlei Freunde und persönliche Helden ins Studio, vom Strokes-Frontmann Julian Casablancas über den Flaming-Lips-Wunderling Wayne Coyne, den Pixies-Giftzwerg Frank Black und den Singer/Songwriter-Tragöden


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