Der Ort, den Louis Bonaparte schweren Herzens verließ

Steiermark | aus FALTER 30/10 vom 28.07.2010

Rund um die Kirche Mariagrün findet man einen Ökohof und denkt bei goldgelben Backhendln an Peter Rosegger

Ausflug: Tiz Schaffer

Ich fand sie wieder an der Stelle/ All´ die Herrlichkeit, die Pracht/ Wo in der stillen Waldkapelle/ Gnadenvoll Maria wacht.“ Diese lobenden Worte fand ein gewisser Demetrius, zu lesen sind sie auf der Gedächtnissäule vor dem Wallfahrtskirchlein von Mariagrün. Die Linie 58 bringt den Pilger nach Mariagrün, von dort kutschiert ihn die Linie 83 zum ersehnten Ort. Im 17. Jahrhundert wurde das Gotteshaus errichtet, idyllisch liegt es am Waldesrand. Der beliebte Heimatdichter Peter Rosegger ehelichte dort seine geliebte Anna. Überhaupt setzte sich der Schriftsteller sehr für den Erhalt des Mariagrüner Waldes ein, nicht ohne Grund also findet man – vor den Pforten der Kirche beginnend – den ihm zu Ehren angelegten Peter-Rosegger-Gedächtnisweg. Allerdings darf dieser nicht als Musterbeispiel eines Waldlehrpfades gelten, über eine betonierte Straße führt


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