Tipp

Lydia Mischkulnig liest aus „Schwestern der Angst“

Lexikon | aus FALTER 31/10 vom 04.08.2010

Ganze acht Jahre liegen zwischen „Umarmung“, dem letzten Roman von Lydia Mischkulnig (Jg. 1963), und ihrem neuen Werk „Schwestern der Angst“. Dazwischen veröffentlichte die in Wien lebende Kärntnerin einzig den Erzählband „Macht euch keine Sorgen“ (2009). Wenn es denn so gewesen ist, dass Mischkulnig eine Schreibkrise geplagt hat, merkt man das dem neuen Buch nicht an. Es erzählt die Geschichte einer Stalkerin und ihrer geliebt-gehassten Halbschwester, die ihr den Mann ausgespannt hat. Sprachmächtige Literatur ist das, die von Macht und Ohnmacht in Familien und Beziehungen handelt, sich aber nicht trostlos liest, sondern auf schön böse Weise unterhält. Die Autorin stellt den Roman beim Festival O-Töne erstmalig vor. Die Einleitung hält Paul Jandl. SF

Museumsquartier, Fürstenhof, Do 20.30


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige