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Wenn sich der Jazz zurück nach Afrika aufmacht

Lexikon | aus FALTER 31/10 vom 04.08.2010

Entdeckt wurde der für eine Mischung aus traditionellen afrikanischen Elementen und Jazz bekannte Flügelhornspieler Ramapolo Hugh Masekela 1956, zwei Jahre später bekam er eine Trompete Louis Armstrongs geschenkt. Ende der 50er war Masekela an der Aufnahme des ersten Modern-Jazz-Albums Südafrikas beteiligt, 1961 ging der Apartheidsgegner ins Exil. Von England führte seine Reise über die USA in diverse afrikanische Länder, Dizzy Gillespie und Miles Davis kreuzten ebenso seine Wege wie Bob Marley und Paul Simon. Jetzt gastiert Masekela drei Abende lang in Wien, seine Band bilden John Cameron Ward (guit), Randal Skippers (keyb), Abednigo Sibongiseni Zulu (b), Lee-Roy Sauls (dr) und Francis Manneh Fuster (perc). GS

Porgy & Bess, 11. bis 13.8., 21.00


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