Noch im Kino

Meisterhaftes Melodram: „Troubled Water“

Lexikon | aus FALTER 31/10 vom 04.08.2010

Nach seiner Entlassung nennt Jan sich Thomas, bekommt eine Stelle als Organist und wird von Anna, der jungen Pastorin, in ihr Leben gelassen. Sie weiß, dass er lange im Gefängnis war, nicht aber, dass er den Tod eines kleinen Buben verschuldet haben soll, der genauso alt wie ihr eigenes Kind war. Der norwegische Film „Troubled Water“ erzählt eine Geschichte, die man eigentlich gar nicht hören mag, doch Regisseur Erik Poppe und sein Darstellerensemble überzeugen ebenso sehr wie die außergewöhnliche Dramaturgie des Films. Nach rund 50 Minuten sehen wir alles noch einmal: allerdings nicht mehr aus Jans Sicht, sondern aus jener der Mutter des toten Kindes. Klingt schwierig? Ist es auch! Und absolut sehenswert noch dazu. mo

Weiterhin in den Kinos (OmU im Votiv)


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