Glosse

Hauptsache, es bleibt in der Familie: Wie das Leopold Museum spart

Kultur

Falter & Meinung | Matthias Dusini | aus FALTER 31/10 vom 04.08.2010

Das Leopold Museum hat lang genug gezeigt, dass es anders ist als andere staatliche Museen. Das für Bundesmuseen geschaffene Kunstrückgabegesetz soll für die Schieles des verstorbenen Sammlers Rudolf Leopold nicht gelten.

Seinen Sonderstatus demonstriert das Museum auch dadurch, dass hier die halbe Familie Leopold aktiv ist. Frau Elisabeth und Sohn Diethard sitzen im Vorstand; der Psychotherapeut trat auch als Kurator der neuen Otto-Muehl-Ausstellung in Erscheinung.

Doch nicht nur in der Familie Leopold kann jeder alles. Peter Weinhäupl, der kaufmännische Direktor, kuratierte die Schau über Joseph Maria Olbrich mit (siehe auch S. 27), sein Bruder Wolfgang übernahm die Ausstellungsarchitektur. Wann führt die Geschäftsführerin des Burgtheaters endlich einmal Regie?


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