Ein Hauch von Glam im Damenoberbekleidungswerk

Feuilleton | aus FALTER 31/10 vom 04.08.2010

Zum Drehbeginn von Peter Kerns interaktivem Film „Mörderschwestern“ reiste auch Helmut Berger ins ferne Floridsdorf an

Reportage: Klaus Nüchtern

Autokaderstraße“ ist eine Adresse von eigener Poesie. Der Schriftsteller Andreas Okopenko hat dort gewohnt. Pressegespräche finden in solchen Gegenden, in denen sich Biber und Bisamratte Gute Nacht sagen, normalerweise nicht statt; und wenn doch, muss es sich schon um einen außergewöhnlichen Anlass handeln. Ziemlich originell ist schon einmal der Umstand, dass es die angegebene Adresse (Autokaderstraße 36) gar nicht gibt. Man überquert also auf Verdacht den Marchfeldkanal und erhält im Lackiercenter die Auskunft, dass sich schon einige erkundigt hätten und das gesuchte Objekt wohl „da vorne“ zu finden sei.

Stimmt. Auf Nr. 35 (Höhe Nr. 104) befindet sich das Damenoberbekleidungswerk Strowenz, das in dem Film „Mörderschwestern“ ein Spital spielt. Im Inneren des Gebäudes stellt sich Regisseur Peter Kern den Fragen und teilt


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