„Da fehlt mir noch ein Alzerl“

Stadtleben | aus FALTER 31/10 vom 04.08.2010

Der Mittelstreckler Andreas Vojta ist Österreichs größtes Lauftalent seit Jahren

Porträt: Johann Skocek

Man darf sich nicht nervös machen lassen, ich hab die Atmosphäre genossen.“ Andreas Vojta, 21 Jahre alt, kam im EM-Finale über 1500 Meter als Elfter und Vorletzter (3:45,68) heim, mehr als drei Sekunden hinter dem Sieger Arturo Casado (ESP/3:42,47).

„Als es losgegangen ist, habe ich gemerkt: Da fehlt mir noch ein Alzerl!“, sagt er dazu. Vojta war der Jüngste im Feld; seine schlechteste Bestzeit (3:40,79) war die schlechteste aller Finalteilnehmer. Ausgangs der letzten Kurve war er noch Letzter, im Endspurt aber ließ er den Serben Goran Nava (3:45,77) hinter sich. Die Briten Tom Lancashire (Zehnter, 3:44,92) und Colin McCourt (Neunter, 3:44, 78) waren da schon außer Reichweite.

Mittelstreckenwunder

Vojta, der Sohn des Bürgermeisters des niederösterreichischen Gerasdorf, ist seit den Tagen des Robert Nemeth (er war 1982 EM-Vierter und lief 1500 Meter in 3:37,81!) und Dietmar


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