Leiden für den guten Zweck

Stadtleben | aus FALTER 31/10 vom 04.08.2010

Muss es in einem sozialökonomischen Lokal eigentlich auch gut schmecken?

Lokalkritik: Florian Holzer

Die deutsche Steak-Kette „Maredo“ wird von toughen Managern geleitet, die ihren Lokalgründungen (bisher 57 Stück) genaue Berechnungen, Struktur- und Bedarfsanalysen zugrunde legen. Sollte man meinen. Bei ihrem Lokal am Fleischmarkt haben sie sich nämlich offenbar um mehrere Kommastellen geirrt, denn die bunte Steakhütte war zehn Jahre lang peinlich leer. Voriges Jahr machte man endlich zu.

Was danach lange gebaut und vor ein paar Wochen endlich fertig wurde, erweckte schon mal aufgrund seines Namens eine gewissermaßen skeptische Neugierde: „Top-Lokal“.

Das aber definitiv nichts mit Damenoberbekleidung und deren Entledigung oder so zu tun hat, ganz im Gegenteil, es handelt sich bei dem Projekt um ein sozialökonomisches Projekt der Firma „die Berater – Unternehmen Mensch“, Österreichs führendem Consulter für Aus- und Weiterbildung und wichtigem Partner des AMS.

Das „Top-Lokal“


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