Wien, wo es isst

Sommergrätzel VII: Donaupark – Kreisky und die Kabine

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 31/10 vom 04.08.2010

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Das herausgeputzte Ebenbild sozialdemokratischer Städteplanung der 60er-Jahre, inklusive Plattenbau, Parklandschaft und Kleingartenidyll. Fantastisch, Nostalgie ist quasi unvermeidlich: Ferien, Wiener Ferienspiel, Bruno Kreisky – alles war so in Ordnung damals ...

Buffet & Buffet

Rund um den Donaupark gibt es kaum natürlich gewachsene Strukturen, kein Wunder: Militärschießplatz, Mülldeponie, miese Aura. Mit der WIG wurde dann auf einen Schlag alles anders und modern und schön, Park, Donauparkbahn, Bäder, Sportanlagen, Donauturm. Rein kulinarisch ist der Donaupark eine Sonderzone, da hier niemals normaler Alltag herrscht und immer nur Ferien sind.

Etwa das Buffet im Bundesbad, dem früheren Bundessportbad der früheren Militärschwimmschule: ein wunderschöner 50er-Jahre-Pavillon mit Terrazzoboden und Holzrahmen um die Theke, von Oleander und anderem Zierrat etwas in seinem Purismus gestört, aber immer noch prächtig. Die Terrasse ist an diesem Ufer


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