Mit 66 ist noch lange nicht Schluss!

Steiermark | aus FALTER 31/10 vom 04.08.2010

Der Grazer Dokumentarfilmer Heinz Trenczak zeigt sein Opus magnum „Granny’s Video“

Filmvorschau: Tiz Schaffer

Das Fernsehen ist ein Unterdrückungsinstrument in dieser Massengesellschaft.“ Das waren die Worte von Nikel Pallat, bevor er den Tisch mit einem Beil zertrümmerte. Pallat war Manager der Politrocker Ton-Steine-Scherben, die legendäre Szene spielte sich 1971 während einer WDR-Talkshow ab. Der junge Redakteur, der damals für die Sendung verantwortlich war und Blut schwitzte, hieß Heinz Trenczak. „Pallat hatte das Beil im Sakko eingenäht“, erinnert er sich. Und an die lakonischen Worte des damaligen Programmdirektors, der auf die Frage einer Journalistin, ob der Vorfall nun Konsequenzen nach sich ziehe, antwortete: „Der WDR bleibt radikal liberal.“

Bis 1984 wird der in Graz geborene Trenczak als Musikredakteur für den WDR Features und Dokumentarfilme anfertigen, um dann den Entschluss zu treffen, freischaffend zu werden. Damals nimmt der heute 66-Jährige die Arbeit


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