Neue Platten

Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 32/10 vom 11.08.2010

Pop

Iggy & The Stooges: Raw Power (Legacy Edition) David Bowie habe das dritte Stooges-Album mit seinem speziellen Mix – Stimme und Gitarre ganz laut, Bass und Schlagzeug von wattiertem Nebel umhüllt – verhunzt, glaubten Rockisten lange Zeit. Dann kam Ober-Stooge Iggy Pop mit seinem Mix des Albums daher, tat ihm mit einem zu forcierten Ansatz aber nicht wirklich etwas Gutes. Jetzt liegt dieses von Nihilismus, Exzess und Morbidität geprägte Kraftpaket wieder in ursprünglicher Form vor – ein zeitloser Geniestreich zwischen Glamrock brutal und Punk-Steilvorlage. Die Bonus-CD füllt ein Konzertmitschnitt aus dem „Raw Power“-Jahr 1973. (Sony) GS

Nic Dawson Kelly: Old Valentine Der britische Singer/Songwriter Nic Dawson Kelly hat eine prägnante Stimme, ein aufgewecktes Kerlchen ist er obendrein. Neben der Wanderklampfe spielen Kontrabass, Rumpelschlagzeug und Mundharmonika tragende Rollen; ein wenig Country ist mit drin, ein Hauch Blues, dazu reichlich Folk – und viel Energie.


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