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Falter & Meinung | aus FALTER 32/10 vom 11.08.2010

Was ist der scharlachrote Brief gegen das schwarze Notizbuch? Walter Meischbergers Moleskine wird in dieser Ausgabe vielfach betrachtet. So beschäftigen sich Kommentare von Armin Thurnher und die Aufmachergeschichte der Politik von Florian Klenk mit Konsequenzen aus den vorliegenden Skandalen. Nina Horaczek forschte in Kärnten nach Spuren des Tagebuch-Portagonisten Gerald Mikscha (Seite 5, 10–14). Arno Dusini, Germanist und Tagebuch-Fachmann, hat die Bedeutungsschichten des Tagebuchschreibens herauspräpariert und die Gründe analysiert, warum den Haider-Verteidigern als Erstes Hitlers gefälschte Tagebücher in den Sinn kamen (Seite 34). Matthias Dusini (der Falter-Feuilletonist ist Arnos Bruder) befasst sich mit dem Objekt Moleskine (Seite 34).

Es gibt aber, Entwarnung, total tagebuchfreie Geschichten in diesem Falter. Julia Kospach sprach mit Renate Winter, einer österreichischen Richterin im Haager Tribunal (Seite 16), Ingrid Brodnig berichtet von den mörderischen Praktiken der IT-Fabriken (Seite 20), und Matthias Dusini (du musst es dreimal sagen!) schildert die Rolle des eben erst entdeckten Fotodilettanten Heinrich Kühn als Pionier der Moderne (Seite 23). Und Valentin Ladstätter, neu im Praktikum, stellt sich gleich mit einer nützlichen Stadtleben-Story ein: Wer trägt welche Uniform in Wien (Seite 32). Red


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