Kommentar

Droge Berg: was Alpinisten in den Abgrund treibt

Alpinismus

Falter & Meinung | Matthias Dusini | aus FALTER 32/10 vom 11.08.2010

Die Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner ist bei dem Versuch gescheitert, den an der chinesisch-pakistanischen Grenze gelegenen Achttausender K2 zu besteigen. Vor ihren Augen stürzte der schwedische Bergkamerad Fredrik Ericsson in den Tod; er war beim Befestigen eines Sicherungshakens ausgerutscht.

Kaltenbrunner kehrte daraufhin ins Basislager zurück, schockiert über das Unglück, enttäuscht, dass auch diesmal der Gipfel des berüchtigten Berges für sie unerreichbar blieb. „Die Leiden, die sie jetzt zu ertragen hat, gehören zum Bergsteigen dazu“, kommentierte der Südtiroler Bergsteiger und Alpintheoretiker Reinhold Messner die Tragödie.

Man kann bereits jetzt schon prophezeien: Kaltenbrunner wird es wieder tun.

So wie Hans Kammerlander und Karl Unterkircher, die 2007 den 7350 Meter hohen Jasemba bestiegen, im Andenken an Luis Brugger, der hier ein Jahr vorher an der Seite Kammerlanders in den Tod gestürzt war. Ein Jahr darauf, im Juli 2008 verunglückte Unterkircher bei einer


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