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Feuilleton | aus FALTER 32/10 vom 11.08.2010

Doderers bunte Briefe

Die Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB) hat ihren ohnehin bereits umfangreichen Nachlassbestand zu Heimito von Doderer (1896–1966) erweitert: durch den Ankauf von 44 Briefen des Wiener Schriftstellers an den deutschen Literaturwissenschaftler Dietrich Weber (1935–2008), dessen Forschungsschwerpunkt auf Doderers Werk lag. Die angekauften Briefe stammen aus der Zeit zwischen 1959 und 1966; inhaltlich geht es einerseits um bibliografische Fragen, andererseits aber auch um persönliche, freundschaftliche Aspekte; zudem bringt Doderer zum Ausdruck, wie sehr er sich von den Interpretationen des „noch jungen“ Forschers angesprochen und verstanden fühlte. Auffällig ist die Gestaltung der Briefe: Sie wurden in mehreren Farben geschrieben. Der Nachlass ist bereits vollständig erschlossen und über die Kataloge der ÖNB abrufbar.

Information:

Vorchristliche Weinmischer

Just zum 50. Jubiläum ihrer Forschungsarbeiten in Hallstatt fanden


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