Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 32/10 vom 11.08.2010

... dass die Gackerlsackerln bald anders „designt“ sind. Wahrscheinlich werden selbst Hundeprofis den Unterschied ab 2011 nicht merken, aber die schwarzen Beutel sollen reißfester werden. Derzeit kostet ein Sackerl übrigens 0,35 Cent, täglich wandern 47.200 davon gefüllt in die Mistkübel (rund 52.000 Hunde leben in Wien), eine kompostierbare Biovariante käme aus technischen Gründen nicht infrage, hieß es aus dem Rathaus.

… dass Schönbrunn die beliebteste Sehenswürdigkeit der Stadt bleibt. Fast 2,5 Millionen Besucher schauten sich 2009 die kaiserliche Sommerresidenz an. Auf Platz zwei der Wien-Besucher-Charts: immer noch der Schönbrunner Tiergarten, noch vor dem Riesenrad (640.000 Besucher). Kann uns bitte einmal jemand erklären, was jährlich fast 400.000 Menschen auf dem Donauturm suchen?

… dass man Citybikes jetzt auch mit dem iPhone finden kann. Ein TU-Student entwickelte die App „bikar“, mit der sich mittels GPS das nächste Stadtrad-Terminal ermitteln lässt. Derzeit gibt es in Wien 1200 Citybikes an 64 Citybike-Boxen zum Ausborgen.

... dass der Bus zur SCS nichts kostet. Wer unbedingt auf der grünen Wiese shoppen wollte und kein Auto hatte, reiste früher mit Badner Bahn oder Ikea-Bus in die Shopping City Süd. Ab sofort pendelt ein Gratis-Shuttle-Bus im Halbstundentakt zwischen Mall und U6-Station Siebenhirten.

... dass die Südosttangente nicht für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Okay, das ahnten wir schon vorher. Im Gegensatz zu einem 89-Jährigen, der vergangenen Mittwoch mit seinem Elektrorollstuhl Richtung Kaisermühlen unterwegs war. Die Polizei ermahnte den Mann. Jetzt weiß er Bescheid.


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