Was fährt denn da?

Weltausstellungswanderung

Falters sommerliche Ausflugsserie (2)

Stadtleben | aus FALTER 32/10 vom 11.08.2010

Reisebericht: Jan Tabor

In Wien fand 1873 die fünfte Weltausstellung statt. Sie war riesengroß, fast so groß wie die Innenstadt. 194 Einzelpavillons gruppierten sich in lockerer Anordnung neben und zwischen den gigantischen Ausstellungsgebäuden wie der Industriepalast, die Maschinen-, Landwirtschafts- und Kunsthalle, der Kaiserpavillon und die Rotunde. Die Rotunde, ein Wunderwerk der Ingenieurskunst, stand in der Mitte und dominierte die temporäre Stadt im Prater, in der das damals Neueste und Beste aus der ganze Welt gezeigt wurde, und krönte das überaus gelungene Weltausstellungswerk: Der Mut des Kaisers und sein sprichwörtliches „Es ist Mein Wille“ bewirkten, dass Wien in nur 15 Jahren von einer verschlafenen Residenzstadt zur Weltmetropole aufstieg.

Der Konstantinhügel ist das sichtbarste von den nur vier erhalten gebliebenen baulichen Bestandteilen der Weltausstellung. Er ist zugleich das am wenigsten als solches erkennbare, überdies nur indirekte Überbleibsel der Weltausstellung:


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