Von großen und kleinen Pimmeln

Steiermark | aus FALTER 32/10 vom 11.08.2010

In Deutschland sorgt der Bildhauer Peter Lenk regelmäßig für Eklats. Nun kommt er nach Weiz

Bericht: Tiz Schaffer

Voriges Jahr titelte die Süddeutsche Zeitung einen Artikel über Peter Lenk mit: „Jede Skulptur ein Skandal“. Da hat sie nicht unrecht, andererseits taugen die zentnerschweren Skulpturen oder Reliefs des in Nürnberg geborenen Künstlers auch als Touristenmagnete. Wie etwa seine „Imperia“ in Konstanz, die sich mittlerweile zu einem Wahrzeichen der süddeutschen Stadt am Bodensee entwickelt hat. 18 Tonnen schwer und zehn Meter hoch ist die Dame, eine Kurtisane stellt sie dar. Auf ihren Händen trägt sie Kaiser Sigismund und einen Gaukler, der die Tiara, also die Papstkrone, trägt. Lenk bezieht sich auf das Konstanzer Konzil (1414–1418), auf die Doppelmoral kirchlicher Würdenträger.

Der Gaukler hat auch zu verantworten, dass dieser Tage eine Ausstellung des 66-Jährigen im Kunsthaus Weiz eröffnet wird, die rund dreißig Exponate zeigt. Lenk wurde Anfang des Jahres


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