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Maria Motter | Steiermark | aus FALTER 32/10 vom 11.08.2010

In einer Pfanne helle die Regenbogenforelle

Aquarienbesitzer kennen das Gefühl, am Meer zu sitzen und die Fische zuhause in fremden Händen zu wissen. Es ist ein bewegtes und kein allzu gutes. Helga Bültermann könnte nicht einmal für ein Wochenende wegfahren, hätte sie nicht zwei Fischmeister und einen Lehrling in ihrer Forellenzucht Igler beschäftigt. Nicht dass die Fische in Stattegg so hungrig wären. Der Wasserfluss muss ein steter sein, denn mit dem kühlen Nass kommt der lebensnotwendige Sauerstoff für die Regenbogen-, Bach- und Lachsforellen. In die Teiche plätschert eine Karstquelle, gespeist vom Schöckl. „Man muss bereit sein, mitten in der Nacht bei einem Gewitter aufzustehen und nachzusehen“, weiß die 37-jährige Biologin Bültermann. Andernfalls könnte binnen ein, zwei Stunden ohne Zulauf akuter Sauerstoffmangel herrschen. Der direkt an der Quelle des Andritzbaches gelegene Pachtbetrieb ist auch sonst recht ursprünglich. „In Österreich ist die Fischzucht aus

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