Tipp

Spieglein, Spieglein an der Wand

Lexikon | aus FALTER 33/10 vom 18.08.2010

Die Wienerin Brigitte Kowanz (Jg. 1957) war vor allem für ihre Lichtskulpturen bekannt, in denen sie Dimensionen wie Raum, Zeit und Information verhandelt werden. Die Künstlerin verarbeitet zum Beispiel Textbrocken, Zahlenreihen, Morsezeichen oder andere Codierungen, womit sie die Wahrnehmungsmuster der Betrachter beleuchten möchte. Die jetzige Retrospektive verfolgt Aspekte ihres Schaffens seit den 80er-Jahren, die in Licht- und Spiegelinstallationen aktuelle Umsetzungen finden. So hat Kowanz die Wände des großen Saales mit Spiegelflächen bedeckt, in dem die Reflektionen ins Unendliche gehen. Auch die Museumsfassade und der Uniqua Tower werden für die Dauer der Schau von Kowanz mittels Licht zum Display. NS

Mumok, bis 3.10.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige