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Falter & Meinung | aus FALTER 33/10 vom 18.08.2010

Wir machen Enthüllungspause und bieten Überblick. Über Meischbergers Tagebuch, Saddams Geldspenden und die Millionengeschäfte von Grassers Freunderln war hier in den letzten Wochen ja viel Exklusives zu lesen. Falter-Aufdecker Florian Klenk, Träger des diesjährigen Alfred-Worm-Preises, aber auch seinen investigativen Kollegen bei News, Profil, Format, ORF-„Report“, Kurier und dem Standard ist es zu verdanken, dass die Staatsanwälte nun endlich damit beginnen, die Parteifinanzen der FPÖ zu untersuchen.

Klenk blätterte derweil im Gesetz. Sein Schluss: Der Paragraf 278a, der Mafiaparagraf, sollte bei der Buberl-partie eingesetzt werden (Seite 6). Armin Thurnher widmet sich nicht den Millionen der Haider-Grasser-Gang, sondern den Milliarden US-amerikanischer Unternehmer. Sie wurden für ihre Spendeninitiative in Österreich beklatscht. Zu Unrecht, wie Thurnher meint (Seite 10). Auch im Feuilleton geht es um Geld, Raub und Politik. Matthias Dusini begleitete die Rückkehr des „arisierten“ Egon-Schiele-Gemäldes Wally, das nach einer Entschädigungszahlung durch das Leopold Museum nach Wien kommt. Und das Stadtleben? Behält den Überblick. In Wien entsteht der Zentralbahnhof. Architekturkritiker Jan Tabor hat das Projekt unter die Lupe genommen (Seite 32). Red


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