Der Mafiaparagraf für Haiders Buberln

Falter & Meinung | aus FALTER 33/10 vom 18.08.2010

Hypo, Buwog, Irak und Russen: Teile der FPÖ stehen im Visier der Justiz. Waren sie eine kriminelle Organisation?

Kommentar: Florian Klenk

Die Meldungsübersicht für jene, die im Urlaub weilten. Hypo: Haiders Bankier, der ehemalige Hypo-Chef Wolfgang Kulterer, sitzt in U-Haft. Er soll neben vielen Milliardenspekulationen unter anderem Haider-Günstlinge mit ungesicherten Krediten versorgt haben. Den Milliardenschaden trug der Steuerzahler. Weitere Verhaftungen sollen folgen. Die Hypo war die Hausbank der Haider-Parteien, eine blaue Bawag, wenn man so will. Die Justiz spricht von einer „kriminellen Vereinigung“, Kulturers Anwalt von „Politjustiz“.

Irak: Im Profil meldete sich ein Geschäftsmann zu Wort, der Haiders Irak-Reisen eingefädelt haben will. Er erzählte von Parteispenden in Millionenhöhe, die der Massenmörder aus Bagdad an die FPÖ-Buberln überwiesen haben soll. Die bestreiten dies.

Die Aussage deckt sich mit den Aufzeichnungen des Walter Meischberger. Der Lobbyist und

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige