Die Rehe gehen, tausende Festivalbesucher kommen

Feuilleton | aus FALTER 33/10 vom 18.08.2010

40.000 Menschen, 2000 Mitarbeiter, 22 Kilometer Zaun: Hinter dem Frequency Festival steckt ein enormer Aufwand

Reportage: Ingrid Brodnig

Noch ist es idyllisch. Rehe wandern über die Wiese, Maulwürfe graben ihre Hügel, Enten schwimmen in der Traisen. Auch ein paar Badegäste planschen am Ufer.

Doch schon bald werden hier tausende junge Menschen einströmen, am Donnerstag beginnt in St. Pölten das FM4 Frequency Festival. Bis zu 40.000 Besucher werden pro Tag erwartet. Sie werden am Ufer der Traisen ihre Zelte aufschlagen und Bands wie Massive Attack, Muse oder Fettes Brot bestaunen. Viel wird über die Stimmung auf solchen Massenspektakeln berichtet. Aber welcher organisatorische Aufwand steckt dahinter?

Andreas Kalaschek weiß das wohl am besten. Er ist Produktionsleiter von Frequency und koordiniert fast alle Abläufe auf dem Gelände. „Zuerst bauen wir das Grobe auf und dann kommen die Details“, sagt er. 22 Kilometer Zaun wurden geliefert, das Campinggelände ist bereits eingezäunt.


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