Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 33/10 vom 18.08.2010

... dass die Schilder auf der Donauinsel fehlerhaft sind. Geisterhafte Fahrradverleihe, die nicht existieren, Gebäude, wo keine sind, und eine vor Jahren stillgelegte S-Bahn-Haltestelle bei der U6-Station Neue Donau: Das alles und noch mehr ist auf diversen Hinweistafeln auf der Donauinsel vorhanden. Auf einem der Schilder sind sogar zwei Standorte eingezeichnet. Das geringste Problem, die um 100 bis 200 Meter falsch eingezeichneten Grillplätze, will die MA 45 – Wiener Gewässer – überprüfen und richtigstellen. Immerhin.

… dass die Stadt Wien auch dieses Jahr wieder Verschrottungsprämien für alte Fahrräder vergibt. Seit letzten Freitag kann man sich bei ÖAMTC und Arbö für ein fahrtaugliches Rad 70 Euro abholen. Die abgegebenen Fahrräder kommen einem sozialen Zweck zugute. Allerdings ist die Aktion auf 1000 Stück begrenzt.

… dass Kaninchen am Cobenzl eine eigene Villa haben, in der sie artgerecht gehalten werden sollen. Vor allem Kinder sollen so einen Einblick in das Leben der Fellknäuel erhalten. Die Nager können nicht nur bei Führungen, sondern auch von Einzelbesuchern gefüttert und gestreichelt werden. Artgerecht mit ständigem Menschenkontakt. Artgerecht? Wir sind gespannt, wie dieses Kunststück bewerkstelligt werden soll.

... dass zukünftig noch mehr Mistkübel in der Stadt rauchende Passanten um einen Tschick anhauen werden. Japan Tobacco International, der Mutterkonzern von Austria-Tabak, ließ 20.000 Euro für die Installation neuer Rohre springen. Jetzt gibt es echt schon 650 statt wie bisher nur 450 Öffi-Aschenbecher für die jährlich 868 Millionen Zigarettenstummel, die sonst so auf der Straße landen.


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