Käfig und Haltung

Stadtleben | aus FALTER 33/10 vom 18.08.2010

Fußballkäfige gehören den Männern? Eine Frauen-Turnierserie soll das ändern

Reportage: Christoph Heshmatpour

Er ist das Heiligtum des Wiener Fußballs: der Käfig. Jene, die das Fußballspiel hier erlernt haben und es in den Profisport und vielleicht sogar ins Nationalteam schaffen, umgibt während ihrer gesamten Karriere die magische Aura des Straßenkickers. Auf den engen, von grauen Stahlzäunen begrenzten Asphaltplätzen in Parks, auf Plätzen und in den Hinterhöfen großer Siedlungen eignen sie sich die spezielle Dribbeltechnik an, die sie von den gewöhnlichen Rasenfußballern unterscheidet.

Herbert Prohaska war ein Käfigkicker der alten Schule, Ümit Korkmaz und Marko Arnautovic heißen die beiden jungen Profis, die den Wiener Straßenkick im heutigen Nationalteam repräsentieren. Tausende Burschen ballestern täglich in den Wiener Fußballkäfigen, in der Hoffnung, vielleicht auch einmal so berühmt wie Ümit oder Herbert oder Marko zu werden. Doch es wird hier nicht nur Fußball


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