Lei a Speck, lei die Nudl

Stadtleben | aus FALTER 33/10 vom 18.08.2010

Das neue Schrittesser will die geschundene Seele der Kärntner kulinarisch salben

Lokalkritik: Florian Holzer

Ich mein, sie haben’s ja nicht leicht gerade. Also sie hatten’s nie leicht irgendwie, so viele Feinde überall. Was da hilft, ist ein starker Glaube woran auch immer, ein mit Inbrunst gesungenes Lied, ein Gedanke an die Londschoft. Und ein Speckbrot.

Ich mein, die Ratlosigkeit über das, was im Land der Kärntner da so seit geraumer Zeit passiert, böte sich natürlich zur Thematisierung an. Aber das wollen wir jetzt mal sein lassen, oder es zumindest versuchen. Wir wollen lieber die Geschichte der Brüder Schrittesser erzählen, von denen Stefan Immobilienentwickler ist und sein Bruder Andreas im Kärntner Metnitztal in Speckverfeinerung macht.

Die dachten sich, dass man einmal was in Wien machen müsste, erzählt Andreas, und sie überlegten, was sie denn eigentlich am liebsten machen, und kamen zum Schluss, samma gean daham. Weshalb eine Location gesucht und gefunden wurde, nämlich


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