Wien, wo es isst

Sommergrätzel IX: Klosterneuburg, erster Teil

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 33/10 vom 18.08.2010

Lokalaugenschein: Nina Kaltenbrunner

Und schon wieder raus aus der Stadt, diesmal nach Klosterneuburg. Hier lässt sich problemlos ein „Urlaubstag“ verbringen. Badesachen packen und ins Strandbad fahren, das ist nämlich großartig: fast 100 Jahre alt, von einer Kleingartensiedlung mit teils historischen Kabanen umgeben, an einem ruhigen Donauarm mit Bootsverleih, großer Liegewiese, alten Pappeln, Schwimmbecken.

50er-Jahre-Coolness

Für das leibliche Wohl sorgt dort, in ziemlich genialer 50er-Jahre-Architektur, der Herr Riedel. Es gebe „von Pommes bis zum Cordon alles, was es in anderen Bädern auch gibt“, sagt der. Manchmal kocht er aber auch richtig ordentlich auf, Curry, Rehfilet, Wildschwein oder Rindsrouladen zum Beispiel.

Wurstsemmeln, Gabelbissen, Joghurts und Eis bietet die Greißlerei nebenan an. Wer rustikales Ambiente vorzieht, stärkt sich in der Einkehr zur wüd’n Goaß genau vis-à-vis vom Bad mit Burenwurst, Kohl und Kartoffeln oder Bauerngröstel.

Es geht natürlich


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