Beisl

Frau Petz und Herr Peez

Der steirische Gourmet

Steiermark | aus FALTER 33/10 vom 18.08.2010

Restaurantbesuch: Wolfgang Kühnelt

Zu den kulinarischen Sensationen dieses Landes zählt seit einiger Zeit „Zur Hube“, ein 350 Jahre altes Haus hoch oben über Gleinstätten. Die akademische Malerin Gingi Peez-Petz kocht hier auf Zweihauben-Niveau saisonal bestimmte Überraschungsmenüs. Restaurantleiter Franz Peez ist unter der Woche Projektmanager in Köln und serviert von Donnerstag bis Sonntag mit Sachverstand und Charme. Das klingt nun alles nicht nach einem schillernden Gourmet-Tempel, und das ist die Hube auch nicht. Es ist ein traditionsreiches Haus voller alter Gerätschaften, das nicht durch Firlefanz die falsche Klientel anlocken will. Platz gibt es für zwanzig Leute, und jeder, der ein bisschen Geld für gutes Essen und Trinken übrig hat, ist willkommen. Drei Gänge kosten 33 Euro, vier Gänge 44 und so weiter. Abgerechnet wird üblicherweise durch einfache Division, daher wird hier auf genaue Preisangaben ausnahmsweise verzichtet.

Unser Test begann mit dreierlei Salz,


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